MDR.de - Getrennt l...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

MDR.de - Getrennt leben, gemeinsam erziehen – Das Recht aufs Kind 23.04.18 22:05

Seite 2 / 3
 
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

Mir fehlt die Logik, dafür bin ich wahrscheinlich nicht link genug.

Wenn jetzt ET verdient 500 euro, soll Kind 50 euro mehr kriegen? Soll jetzt der Stift von
Lamy sein oder in pink? Es ist doch Schwachsinn.

Warum sollen die Kinder beteiligen am Einkommen von Eltern, soll es nicht umgekehrt sein? In DDT sollte um Unterhalt gehen, tatsächlich was man braucht, und nicht was man haben könnte. Die Kinder wollen irgendwann ein Führerschein kriegen, oder im Ausland studieren (weil hier kriegt man kein Platz, z.B. Medizin), darf ich bitte schön mal auch als Elternteil beteiligen, für was ich das Geld für Kind ausgeben möchte. Soll das Geld wirklich direkt verbrand werden? Sorry egal was Eltern verdienen, soll gleicher Betrag rauskommen.

Mit Alter verstehe ich auch nicht, das stimmt nicht, dass die Kinder mit Alter teuerer werden. Für Kinder mit Altersunterschied von 5 und 11 Jahren, DDT sagt 100-200 euro Unterschied? Wafür? - Kurse ? - Nein, Schwachsinn, mit 11 haben sie weniger Zeit für irgendwelche Kurse, wegen Hausaufgaben. Sorry, hier spricht man über Unterhalt.
Ausbildung bis 820euro? Ist es wirklich MUSS? -Ich habe auch studiert, ohne Bafög (zweite Studium, egal warum...). Meine Eltern hatten "kein" Geld, bin ich eine Stunde hin / eine zurück gefahren und nach dem Vordiplom gejobbt, wo ist das Problem

Sorry man spricht über UNTERHALT, nicht was ein oder anderer Elternteil dem Kind geben kann/will. Unterhalt ist es was ein Mensch haben MUSS+.

Kindergeld ist komischerweise weder Alter noch (Stadt-) Verdienst abhängig

AntwortZitat
Geschrieben : 27.09.2018 13:58
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

eine Quersubventionierung der alleinerziehenden Mütter erfolgen soll.

Aber das widerspricht doch dem, dass jeder ET soll ab 3 Jahren arbeiten?

solange nicht entsprechend gewählt wird

Meinst Du wirklich, dass diejenige die in Bundestag sitzen, selbst mit Kinder zu tun haben?
Es ist gut, dass FDP mindestens erkannt hat, dass mit der Behandlung von KV-s irgendwas nicht stimmt.
Aber es gibt leider niemand, der sich um Familie (auch Alleinerziehende)/Kinder kümmert, sonst hätten wir mindestens einen Steuersatz für Alleinerziehende. Und so wie es jetzt ist, ist noch unverständlicher als DDT

AntwortZitat
Geschrieben : 27.09.2018 15:11
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin,

also in einer gewissen Weise hat es schon eine gewisse Logik.

Das Kind, welches einen gut verdienen Barpflichtigen hat, hat auch einen gewissen Lebensstandard. Da kommt vielleicht Reiten, Musikunterricht, besondere Sportarten und auch eine exklusivere Kleidung, dazu kann auch die Schulform und die Krankenversicherung eine Rolle spielen. Wenn wir jetzt bei dem Beispiel der DT10 bleiben, dann denke ich, dass das Einkommen hoch genug ist, dass der KU nicht eine so große Rolle spielt (bei einem Kind).
Die Idee des Gesetzes ist, dass ein Kind diesen Stand erhalten soll, wenn es zu einer Trennung der Eltern kommt.

Jetzt kann man sich Idiologisch darüber streiten, ob es unbedingt die private Krankenversicherung bleiben muss. Ich denke eher nicht. Weiterhin stehe ich aber auch hinter dem Gedanken, wenn ein Kind bei einer Trennung ohne eigenes Verschulden diesen Lebensstand behalten soll, zumidnest weitesgehend.

Aber die meisten Einkommen betrifft dies ja garnicht. Da spielt sich der KU im Mindestbereich ab, vielleicht streitet man sich über zwei, drei Stufen. Und hier ist der KU gemessen am Einkommen schon eine ganz andere Hausnummer und kann über Existieren und Nichtexistieren des Pflichten entscheiden. Vor allem diese unsinnige Rechtssprechung der fiktiven Einkommen, mit irgendwelchen Phantasiegebilden um ein Einkommen zu generieren, welches nicht da ist.

Aber das ist echt ein langes, und auch breit gefächertes Thema. Da kann man sich drüber unterhalten mit wem man will, der eine sagt es es immer noch viel zu wenig ist und andere, die unter der Last garnicht mehr wissen, wie sie das alles schaffen sollen.
Ich meine, dass der KU sich kaum an den Realitäten misst. Das sehe ich daran, dass es BET gibt, die selber ein gutes Einkommen haben, sich allerlei leisten und immer noch am Jammern sind. Wieder aber auch andere, wo der UET sich vor allem drückt und garnichts macht ... es ist schwer da einen wirklich fairen Ausgleich zu schaffen.

Gruß
Kasper

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.09.2018 15:13
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

Hallo
mit allem Einvertanden, ausser

Die Idee des Gesetzes ist, dass ein Kind diesen Stand erhalten soll, wenn es zu einer Trennung der Eltern kommt.

Das ist gar nicht möglich.
Von mir aus verdient man Netto 5000. Trennung 1 Steuersatz, bleibt 4600.
Von mir aus durch 2, wir haben jetzt 2 Haushalte, d.h. jeder hat 2300.
Wie soll man mit  2300 schaffen, was man mit 5000 früher geschafft?. Fast alle Rechnungen sind jetzt doppelt. Und wenn man ein Kredit hat, dann ups hat man Existenzminimum schon, auch in dieser Gruppe.  
Und indem man das Kind quasi in der Mitte stellt, und versucht irgendwelche unerreichbare Ziele zu erreichen, indem man ein ET fertig macht ... und das soll ein Lebensstandard sein, wegen irgendwelche  Kurse, naja

AntwortZitat
Geschrieben : 27.09.2018 15:47
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

Sorry, dass ich schreibe zu viel, für mich ist alles neu, und erst jetzt, fange ich an zu kopieren, wie viel Ungerechtigkeit da steckt.

Hier habe ich gefunden (Aber das weisst Ihr so wie so, ich denke )

https://www.vamv.de/presse/pressemitteilungen/presse-detail/article/wer-macht-politik-fuer-alleinerziehende/

Letztendlich, das ist was ich sagen wollte, man braucht Grundsicherung für die Kinder unabhängig von dem Einkommen der Eltern, über Betrag kann man streiten. Erst dann wäre WE für alle Beteiligte attraktiv.

AntwortZitat
Geschrieben : 27.09.2018 23:14
(@annasophie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Hallo,

da werden über 600 € als Grundsicherung pro Kind gefordert. Wenn man davon das Kindergeld abzieht sieht der VAMV einen Unterhaltsbedarf zusätzlich vom Kindergeld von gut 400 € pro Kind.
Also eher im oberen Bereich der Düsseldorfer Tabelle.

Sophie

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 11:32
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

Es geht nicht darum wie hoch Betrag ist.
WE oder Nestmodel ist das beste für Kinder,
die Kinder haben beide Eltern und für Kinder ändert sich nicht viel auch nach der Scheidung, und für mich wäre das als Lebensstandard und nicht zusätzlicher Kurs, Garten, oder private Versicherung. Beide Eltern entastet, können arbeiten und mit Kinder Zeit verbringen

Wenn wir über Eltern sprechen, die vor der Scheidung zusammen wohnten, egal wie. Ob eine Geld verdiente und anderer zur Schule gebracht, oder umgekehrt, spielt keine Rolle, für mich ist es gleichwertig, weil genau so diese Familie funktionierte.

Nach der Scheidung fehlt Geld (viel Geld), egal in welcher Gruppe von DDT man sich findet. Man sollte noch ein Stück mehr verdienen, damit man wirklich durch die Scheidung finanziell keine Einbusse kriegt.
Klar diese fiktive Verdienst in unteren Gruppen, da ist noch mehr WAHNSINN.

Aber WE kann erst dann attraktiv, auch für Frauen, werden, wenn der Vater nicht als Geldbeutel betrachtet wird.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 12:58
(@inselreif)
Moderator

WE

Wochenende?

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 13:00
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

Wochenende?

Wechselmodel:)

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 13:03
(@mj1977)
Nicht wegzudenken Registriert

Wenn wir über Eltern sprechen, die vor der Scheidung zusammen wohnten, egal wie. Ob eine Geld verdiente und anderer zur Schule gebracht, oder umgekehrt, spielt keine Rolle, für mich ist es gleichwertig, weil genau so diese Familie funktionierte.

Aber WE kann erst dann attraktiv, auch für Frauen, werden, wenn der Vater nicht als Geldbeutel betrachtet wird.

Da ist schon etwas wahres dran, wobei in meinem Fall dass auch wirklich durch die offizielle Stellen berücksichtigt worden ist. Vielleicht hatte ich Glück, vielleicht setzt bei manchen Stellen auch ein Umdenken ein, dass kann ich im Nachhinein nicht beurteilen (der Grund kann mir auch egal sein).

Das mit dem Geldbeutel scheint auf einige zuzutreffen. Speziell meine KM war der festen Überzeugung, dass sie trotz WM den halben KU erhalten würde. Dass was ich mir aktuell an KU "spare" verdiene ich weniger weil ich meine Arbeitszeit reduziert habe um die Betreuung vom Kleinen sicherzustellen, ist also ein Null-Summenspiel (ausschließlich EUR gerechnet, was unbezahlbar ist, ist die gemeinsame Zeit mit Kind)

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 13:49




(@celine)
Nicht wegzudenken Registriert

Aber WE kann erst dann attraktiv, auch für Frauen, werden, wenn der Vater nicht als Geldbeutel betrachtet wird.

Dafür wird also dann der Staat als Geldbeutel betrachtet. Eine so hohe Grundsicherung pro Kind würde bei den unteren Einkommensbereichen als Einkommensmodell angesehen.

Zudem ist es nicht Sache des Staates, jedwede Lebensentscheidung finanziell aufzufangen.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 15:46
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

sie trotz WM den halben KU

Ihr ging es nur ums Geld am Ende, egal wie viel. Es könnte sein klar, dass da zich andere Probleme und Problemchen: Rache, Erziehung, Macht, und was ich weiss ... aber alles war auch damals in der Familienzeit. Und die liebvolle Mutti lief damit nicht zur Polizei/Gerichten mit allen möglichen Missbrauch-/Misshandlungen Anzeigen und nicht versucht hat, den Kontakt zum Vater zu unterbinden.

Hier war neulich in "meine Geschichten" von dem Hilfslosen-Vater. Ich bin sicher, dass er super Vater ist (oder WAR). Aber ich weiß auch, dass er Null Chancen in diesem Sch...ß System hat, weil der Mutter geht's nur ums Geld und sie weißt was sie will. Verlierer sind die Kinder und er (aber wer wird an ihm denken, der verdient doch 1900 euro, von denen ist möglich, 900 euro abzukassieren 20 Jahre lang).

Und die Kinder BRAUCHEN nicht so viel, ein paar Hosen/kleider/Rucksack/Ball um glücklich zu sein, Rest packen wir als Eltern drauf (Mache ich auch)

Ich habe jetzt logisch abgeschlossenes Bild, und sehe nur die Grundsicherung mit entsprechenden Korrekturen im Steuersystem als Alternative zu diesem Dreck was man jetzt hat

Dafür wird also dann der Staat als Geldbeutel betrachtet.

Stadt kriegt das Geld durch Steuer, auch vom dem Vater, die Rache trifft ihn indirekt, keine Angst:)

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 15:56
(@kasper)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Dafür wird also dann der Staat als Geldbeutel betrachtet. Eine so hohe Grundsicherung pro Kind würde bei den unteren Einkommensbereichen als Einkommensmodell angesehen.

Die Gefahr sehe ich bereits jetzt schon.

Zudem ist es nicht Sache des Staates, jedwede Lebensentscheidung finanziell aufzufangen.

Jein. Auf der einen Seite wird beklagt, dass zuwenig Kinder geboren werden, auch um unseren Lebensstandard zu halten. Bereits jetzt fehlen Nachkommen an allen Ecken und Kanten, um auch den jetzigen Kinderlosen die Rente zu zahlen ... Also muss man sich als Gesellschaft schon entscheiden, was man will.
Auf der einen Seite kann nicht beklagt werden, dass der Staat (und damit alle Steuerzahler) für diese "Lebensentscheidungen" aufkommen soll, auf der anderen Seite sollen aber diese Kinder auch für die Kinderlosen später die Sozialsysteme aufrecht erhalten. Das klappt nicht bzw. ich könnte argumentieren, dass mich die "Lebensentscheidung" der Kinderlosen auch nicht zu interessieren hat, sollen die doch selber klarkommen.

Es ist eine Wahl zwischen Pest und Colara ... Ein wesentlich höheres Kindergeld beführworte ich auch. Aber shee halt auch die Gefahr, dass dies zu einem Mißbrauchseffekt führt, da (nur mal als überzogenens Beispiel) 4 Kinder * 600 Euro = 2400 Euro Einkommen bedeuten. Eine nette Summe und soviel erwirtschaften viele nicht einmal als normales Netto.
Eine letzendliche Lösung fällt mir zwar nicht ein, aber dieser stehtige Kampf um das Geld nervt nur noch. Und wie in vielen Beispielen zu sehen ist, wenn dann der Unterhalt umfänglich geregelt ist, dann geht es los, dass man sich mehr um sein Kind kümmern soll. Nachdem man bereit versucht mit viel Arbeit alles hinzubekommen.

Gruß
Kasper

Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 15:59
(@celine)
Nicht wegzudenken Registriert

Ich sehe es auch so, dass die Gesellschaft sich an den Kosten für die Kinder beteiligen sollte. Tut sie ja auch. Vom ersten Schultag bis zum Hochschulabschluss wird die Ausbildung des Nachwuchses vom Staat bezahlt (was nicht selbstverständlich ist, es scheint uns nur so).

Eine Ausweitung der staatlichen Beteiligung an den Kosten für den Nachwuchs wäre aber sicher sinnvoller in der Form angelegt, auch die vorschulische Betreuung und Bildung kostenlos zu machen. Damit würde a) dazu beigetragen, dass nicht schon zu Beginn der Schulzeit die Fähigkeiten und Kenntnisse der Kinder stark divergieren, und b) sichergestellt, dass beide Elternteile wieder frühzeitig arbeiten gehen können.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 16:13
(@speciald)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Ein wesentlich höheres Kindergeld beführworte ich auch.

Auch wenn das vielleicht nur so daher geredet sein mag, finde ich diese Variante in Bezug auf den nachehelichen Krieg gut.
Unterhalt weg, ein großer Streitpunkt weniger.

Seien wir doch mal ehrlich, der (aufrichtige, kümmernde) Unterhaltspflichtige kommt doch so gut wie niemals mehr auf die Beine.
Unterhalt an Kinder, Ehepartner, Mehrbedarf, Fahrtkosten, doppeltes Zimmer und und und...
Dann wird auch noch immer zu Gunsten des Unterhaltsempfängers gerechnet, fiktives Gehalt angenommen, usw.

Ich finde, hier müsste viel mehr Pflichten dem betreuenden Elternteil auferlegt werden, wenn dieser die Bereitschaft des anderen ETs ausschlägt, anstatt dem "Besucher" völlig zu vernichten.
So empfinde ich dies zumindest. Ständig wird die Hand aufgehalten, einem die Schuld für den schlechten Zustand des Kindes gegeben, alle Professionen sehen weg und geben dem BET alle Macht, man wird gepfändet und der Titel missbraucht, obwohl man zahlt. Hier herrscht einfach nur eine riese Ungerechtigkeit.

Was hat dies also alles mit dem Eingangstitel "Gemeinsam erziehen" zu tun?

LG D

"Wir alle aber warten auf den neuen Himmel und die neue Erde, die Gott uns zugesagt hat. Wir warten auf diese neue Welt, in der es endlich Gerechtigkeit gibt." (2. Petrus 3,13)

AntwortZitat
Themenstarter Geschrieben : 28.09.2018 18:23
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

Klar 600 euro ist schon ein Traum, aber 300-400 wäre schon hilfreich. Und diesen Schwachsinn mit dem Freibetrag, kopiere ich gar nicht. Wie kann es sein, dass aus dem gemeinsamen Topf (Steuer) für das selbe (Kind) wird  unterschiedlicher Betrag ausgezogen (ich gehöre zu profitierenden). Das ist doch ...

Und die andere (wirklich andere, mit dem Unterhalt SOLLTE nichts zu tun haben) Sache, das ist die Betreuung, was Celine geschrieben hat. Ich sehe, das ist wirklich das Hauptproblem, da fängt es bei vielen an. Viel früher vor der Scheidung, nach dem Heiraten mit dem ersten Kind. In dem existierenden System ist gar/fast nicht möglich für immer noch zusammenlebenden Eltern, gleichzeitig voll zu arbeiten. Nur deswegen letztendlich ein/eine von beiden oft bleibt zu Hause. Und nach der Scheidung, erwartet man, dass man als Alleinerziehende ab 3 Jahre arbeiten geht: "Das klappte doch nicht, als wir zusammen lebten, seid Ihr blöd?". Viele Kindergarten fangen an um 7 bis 16:00 Uhr, man hat 15 Minuten um das Kind abzuholen (mit der Pause, die man machen muss). Schule, meine Kleine, erste Klasse bis 11 Uhr 35, in der Schule keine Betreuung, was soll ich mit der machen, wenn Opa/Oma nicht da wären.

Fragen, wie kasper schon gesagt hat, politische ...Für Antworte gibt's keine Partei.
Wir diskutieren lieber, was für Model für Kinder besser ist, FDP(mit eher Logik) sammelt die Stimmen von Männer, Linke(ohne Logik, einfach dumm) sammeln die Stimmen von Frauen, alle sind zufrieden

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 22:06
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

Unterhalt weg, ein großer Streitpunkt weniger.

Es wäre viele Punkte weniger. Wie läuft es ab? Dir Frau rennt zum RA, der zieht auf sie die Brillen an: "Du kriegst Haus, Du kriegst Geld, wenn die Kinder bei Dir bleiben und als Bonus hast Du noch die Kinder ... und er, der Dein Leben zerstört hat, dafür bezahlt"- Paradies. Und mit dieser Frau geht man irgendwann von dem Gericht verordnetem Familienberater/Mediator ... viel Glück.

Wenn das Unterhalt nicht da wäre, wäre der Vater doch nur die Hilfe. Es ist doch super einen/eine haben, dem/der man ohne Bedenken die Kinder lassen kann. Und in dem System, muss man die Kinder irgendwo lassen, aber das hat RA nicht gesagt, shade

So was wie, manchmal liest man, wir haben unterschiedliche Erziehungsansichten ... kannst Du mich mal ... 10 Jahre wart ihr zusammen, und jetzt Deine Ansichten plötzlich anders.... es geht Dir nur ums Geld

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 22:51
(@oldie)
(Fast) Eigentumsrecht Registriert

Moin

Ihr ging es nur ums Geld am Ende, egal wie viel.

Wenn Du genau hinschaust, geht es allen darum. Eine auf das Kind bezogene idealisierte Vorstellung ist selten anzutreffen. Und wenn, dann sind es die, die es sich leisten können. Also spielt Geld wieder eine Rolle.

Auf der einen Seite wird beklagt, dass zuwenig Kinder geboren werden, auch um unseren Lebensstandard zu halten. Bereits jetzt fehlen Nachkommen an allen Ecken und Kanten, um auch den jetzigen Kinderlosen die Rente zu zahlen ...

Sorry, m.E. völlig falsche Schlussfolgerung. Auch kinderlose Beitragszahler haben eingezahlt, sicherlich auch für Mitbürger, die Kinder haben. Die "staatl."Rente ist ein Solidarsystem (Generationsvertrag, was manchen ein Dorn im Auge ist). Sie speigelt ein wenig den gesellschaftl. Zusammenhalt wider. Eine Unterscheidung zw. kinderlos und kinderhabend ist da wenig der Sache gerecht werdend, hat eigentlich relativ wenig damit zu tun. Oder - wir halten es wie in den (unter entwickelten) Ländern (z.B. manche Länder in Afrika, Südostasien), wo möglichst viele Kinder die Altersvorsorge schlichtweghin sind.
Und es wird den jetzigen Kinderlosen nichts gezahlt, was ihnen laut Generationsvertrag nicht zusteht: schlicht und ergreifend und anders gesagt - sie bekommen ihre (nicht selten höheren) Einzahlungen wider.

Ein wesentl. höheres KG hat dann Ähnlichkeit mit einem Bürgergeld, oder dessen anderen Bezeichnungen. Ich finde sowieso, dass Kinder eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind. Wieso nicht auch die Finanzierung für sie.

Gruss oldie

Wenige sind das, was sie vorgeben zu sein.
Und wenn ich es mir recht überlege - niemand.

AntwortZitat
Geschrieben : 28.09.2018 23:33
(@bisjetztlauft)
Rege dabei Registriert

Also spielt Geld wieder eine Rolle.

Stimmt auch, obwohl so was wie Rache oder ein paar andere Sonderfälle könnte man damit klar nicht lösen. Aber es wäre weniger Instrumente für die Rache und das Ganze hätte dann vermutlich andere Dimension und könnte man hoffen, dass der Verstand irgendwann geht an, und man fängt an endlich wirklich sich um Kinder kümmern

AntwortZitat
Geschrieben : 29.09.2018 01:38
Lausebackesmama
(@lausebackesmama)
(Fast) Eigentumsrecht Moderator

@ Oldie: da bin ich ganz bei dir! :thumbup:

Wobei das Solidarsystem sich ja lediglich auf den Anspruch dem Grunde nach bezieht und der Anspruch der Höhe nach bei einem selbst liegt.

LG LBM

‎"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."

AntwortZitat
Geschrieben : 29.09.2018 13:08




Seite 2 / 3