http://www.familyfair.de/politik/gleichstellung/kindesentziehung-der-familiare-supergau/
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Der 15. Senat des OLG Celle befindet vatersein.de
in den Verfahren 15 UF 234/06 und 15 UF 235/06
als "professionell anmutend".
Meinen aufrichtigen Dank!
Moin,
ich habe das mal überflogen ... und mir ist **tsts - ID 8**übel!
Da muss man sich ernsthafte Gedanken machen, ob es nicht sinnvoller ist, seine Kinder im Ausland aufzuziehen. Da verlieren sie zwar den Bezug zum Heimatland, aber das scheint unter den gegebenen Gefahren die mildeste Form zu sein.
Ich weiß nicht wie ich reagieren würde ...
Kasper
Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge zu ertragen, die ich nicht Ändern kann, den Mut, Dinge zu Ändern, die ich Ändern kann und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Passend zum Thema fand ich diese Woche folgende Notiz in unserer Tageszeitung Rheinpfalz:
Öfter Kinder ins Heim eingewiesen
Auch in der Pfalz und Saarpfalz werden immer häufiger Kinder und Jugendliche in Heime eingewiesen. Damit folge die Region dem Bundestrend (!), so Michael Beck von der Evangelischen Heimstiftung Pfalz gestern in Speyer. Jugendämter und Familiengerichte nähmen ihren Schutzauftrag ernster (!) und reagierten sensibler und schneller, um Kinder bei akuter Gefährdung zu schützen. Die 650 Plätze der Evangelischen Heimstiftung Pfalz seien immer gelegt (!). Betroffen seien vor allem Kinder unter 14 Jahren.
Anmerkung: die (!) sind von mir.
Moin,
ein ähnlicher Artikel fand sich in der Berliner Morgenpost vom 01.07.09.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Guten Morgen LBM 🙂
Erscheckend finde ich, dass diese Verantwortlichen wirklich an einen Erfolg glauben!
Wäre es nicht sinnvoller - gerade auch in Bezug auf das was Karin Jäckel aufzeigt - Prävention zu betreiben?? anstelle die verfahrene Situation dermaßen auszunutzen und die Kinder dann aus der Familie zu holen??
LG
Sabine
Hallo Sabine,
für mich ist das ein weites Feld, das ich immer noch nicht ganz durchsteige und dessen Beurteilung mir schwer fällt, so auch die Lösung für diese Probleme.
Einerseits fährt ein Aufschrei durchs Land, wenn staatliche Kontrollen zunehmen (U-Untersuchungen zur Pflicht bspw.) und der Staat resp. das JA sich weiter einmischen in die Familie und die Elternautonomie. Andererseits kommt der Aufschrei, wenn ein vernachlässigtes Kind stirbt, misshandelt wird, usw., weil das JA nicht reagiert hat.
Um Prävention zu betreiben, müsste man wissen, wo sie notwendig ist, das heißt, die problematischen Familien müssten bekannt werden. Nur, wo soll man denn da ansetzen? Jeden AE kontrollieren, weil er/sie ein Risikofaktor darstellt? Alle sozial schwachen Familien kontrollieren?
Für mich ist das ein gordischer Knoten. Egal, an welchem Ende ich in meiner Vorstellung ziehe, ich bekomme ihn nicht gelöst! Dazu kommt noch, dass wohl in vielen JÄ Leute sitzen, bei denen man sich der Kompetenz nicht sicher sein kann.
Und diese Aussage kann man ebenso wenig pauschal treffen, wie dass alle sozial schwachen Familien oder alle AE Risikofaktoren für die Kinder darstellen.
Ich habe keine Ahnung, wo man wie ansetzen kann, um im Sinn der Kinder die Lage wirklich zu verbessern.
Gruß, LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Ich denke ein Ansatz Punkt wäre zum einen ein wirklich gut ausgebildetes und geschultes Personal und die Prämisse, das zu allererst Kindern innerhalb der Familie geholfen werden muß und erst wenn nachweislich und nachvollziehbar diese Mittel versagen, Kinder aus Familien herausgenommen werden dürfen.
Mir nachweisbar meine ich nicht, wie im Artikel, das man mit der Kooperation nicht zufrieden war, sondern das ein Außenstehender (nicht zum JA gehöriger) Fachmann/frau sich mit den Hilfeplangesprächen u.s.w. beschäftigt und sein Urteil abgibt.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Hallo,
und wie kommt man an die Problemfamilien ran, wenn die sich nicht selber um Hilfe bemühen?
Gruß, LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."
Über das was in Holland oder wars Schweden gang und gäbe ist. In den ersten Monaten wird dort zum einen von der hebamme immer mal noch verpflichtend geguckt und zum anderen gibt es das Angebot freiwilliger Hilfe (weiß grad nicht wie genau das heißt). Da werden Familien mit Säuglingen einige Monate von ehrenamtlichen besucht und ihnen Hilfe angeboten. Soweit ich das bisher in Berichten gelesen hab wird das auch gut angenommen und nimmt die Hürde bei größeren Problemen nach Hilfe zu fragen und Problemfamilien werden eben so "ausfindig gemacht".
Ich weiß, auch nciht das optimale, aber glaub immernoch besser, als alle Familien unter Generalverdacht zu stellen.
Tina
Ein gebrochenes Versprechen ist ein gesprochenes Verbrechen
Ja das habe ich auch schon gelesen. Aber wird nicht gerade das von Vielen als staatliche Spitzelei betrachtet?
Ich weiß nicht, ich finde gerade wir in D tun uns doch schwer damit, uns "freiwillig Verpflichtungen" zu unterwerfen. Ich glaube, wenn die Hebammer hier zur Pflicht im 1. LJ würde, dann würde hier wieder ein Aufschrei durchs Land gehen, genauso wie bei den verpflichtenden U-Untersuchungen.
Ich glaube, uns Deutschen kann man es nicht Recht machen, egal wie.
LBM
"Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben, sondern es ist die Entscheidung,
dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst."