Eine (weitere) Frage, seufz:
Sollte vor der Scheidung nicht besser die Vermögenssituation geklärt sein?
Meine zukünftige Ex-Frau verschiebt jeden Verhandlungsversuch darüber und hat es auf der anderen Seite geschafft, einen Termin für die Scheidung gerade Mal um eine Woche verlegen zu lassen, nachdem dieser abgesagt werden musste.
Drohen mir dadurch Gefahren? Oder kann (oder sollte) ich den Scheidungstermin irgendwie hinauszögern?
Sie hat ja so ziemlich alles an Ersparnissen einbehalten.
Hallo,
am besten Nachweise sammeln welches Vermögen vorhanden ist. Also jenes welches während der Ehe erwirtschaftet wurde und dann gerichtlich klären lassen. Keinen Kuhhandel eingehen. Meine Ex hat mich damals massivst übers Ohr gehauen, daher kann ich Dir sagen, sie wird versuchen dich zu hintergehen.
Lass Dich nicht unterkriegen und viel Kraft
Danke. Macht sie bereits. Sie ging als Millionärin in die Ehe und verlässt sie bettelarm.
Ach so, zwischendurch wurde sie, und nur sie, reichlich beschenkt.
Für all das Leid dieser Verbindung bedarf sie nun einer fünfstelligen Entschädigung.
Was natürlich kaum den erlittenen Schmerz und all ihren Kummer lindert...
Danke. Macht sie bereits. Sie ging als Millionärin in die Ehe und verlässt sie bettelarm.
Ach so, zwischendurch wurde sie, und nur sie, reichlich beschenkt.
Für all das Leid dieser Verbindung bedarf sie nun einer fünfstelligen Entschädigung.
Was natürlich kaum den erlittenen Schmerz und all ihren Kummer lindert...
Was ich damit sagen will, ist, dass die Belege und die Positionen bereits ausgetauscht wurden und nun sehr unterschiedlich interpretiert werden, zb, was verschiedene Sammelobjekte angeht (Münzen usw) oder den Wert des Autos. Welches wir hälftig bezahlt, aber auf sie angemeldet hatten. Gehört ihr und ist fast nix mehr wert, ließ sie schon ausrichten.
So in der Art läuft's. Deshalb wäre ich froh, das vor der Scheidung zu klären. Damit ich hinterher nicht betteln gehen kann.
@afk Eine Notarin hat mich mal wissen lassen, dass ab einem bestimmten Betrag bzgl. Ausgaben der Ehepartner mitentscheiden muss. Also ein Partner nicht alleine über Beträge ab einer gewissen Größenordnung verfügen darf ohne das OK des anderen Partners einzuholen. Vielleicht hilfts und du kannst dich beraten lassen um ihr daraus einen Strick zu drehen.
Puh, ey geh zum Anwalt mit allem was Du hast. Kontenauszüge etc.pp.. Am besten zu einer Frau. Die sind meist biestiger was Ex-Frauen angeht.
Wie, wenn ich noch fragen darf, läuft eigentlich ein Scheidungstermin ab?
Kann oder soll man da noch was sagen oder wird man nur gefragt, ob man die Scheidung will?
Darf man "einfach so" noch was sagen?
@Lucky13: Ja, das habe ich. Aber die, so scheint mir immer mehr, ist wohl eher eine Schönwetteranwältin, die "im Guten" Lösungen findet. Mit diesem Widerstand wird sie nicht fertig.
Außerdem habe ich inzwischen die Erfahrung gemacht, daß Anwälte in wirtschaftlichen Dingen nicht unbedingt hochkompetent sind. Wie oft ich schon Begriffe wie "Referenzkonto", "Dividende" oder "Wertpapierverkaufsertrag" erklären mußte, ist kaum zu glauben. Sollte so etwas nicht eigentlich Grundwissen bei einem ausgewiesenen Scheidungsanwalt sein? Womit ich denen unter ihnen, die wirklich ihr Metier beherrschen, nicht nahetreten wollte. Ich habe sie nur leider nie getroffen.
@afk Eine Notarin hat mich mal wissen lassen, dass ab einem bestimmten Betrag bzgl. Ausgaben der Ehepartner mitentscheiden muss. Also ein Partner nicht alleine über Beträge ab einer gewissen Größenordnung verfügen darf ohne das OK des anderen Partners einzuholen. Vielleicht hilfts und du kannst dich beraten lassen um ihr daraus einen Strick zu drehen.
Es geht dabei nicht um eine absolute Größenordnung sondern über die Verfügung über das Vermögen "als Ganzes".
Also wenn sie noch eine Villa im Wert von 1.000.000 hat, kann sie die Münzsammlung mit Wert 50.000 ungefragt verkaufen. Hat sie neben der Münzsammlung nur noch ein Sparbuch mit 5.000, muss sie sich den Verkauf genehmigen lassen.
Das dürfte hier aber keine Rolle spielen.
@AFK - Judex non calculat. Die Anwälte mit entsprechenden Kenntnissen sind spärlich gesät, teuer und meist nicht im Familienrecht unterwegs.
Gruss von der Insel
Quod erst demonstrandum. 🙃
Nur dass es so deutlich zu Tage trat, hätte ich nicht gedacht...
Eine weitere Frage: Wie lange dauert es eigentlich vom Scheidungsverfahren vor dem Gericht bis zu dem Erhalt des amtlichen Dokumentes, dass man geschieden ist?
Mein Verhandlungstermin ist inzwischen knapp sieben Wochen her. Oder muss man sich das selbst ausrechnen? Der Richter hat uns in der Verhandlung für geschieden erklärt, aber noch nicht so richtig, weil wir nicht beide zugestimmt hatten. Der TU von meiner Noch-Ehefrau war ca. 30% niedriger als bisher. Weiß sie was, was ich nicht weiß?
6 Wochen sind normal - könnte durch Corona/Urlaubszeit sich auch verzögern.
Dann haben die Parteien noch einen Monat Zeit Beschwerde einzulegen.
Hallo,
danke sehr, das dachte ich auch und telefonierte gerade deswegen. Es scheint da was schief gelaufen zu sein:
Dem Schreiben des Gerichts würde ein "Rechtskraftvermerk" fehlen und
das Gericht selbst sagte mir, es würde noch eine "Empfangsbekenntnis eines Versorgungsträgers fehlen", sobald die da wäre, ginge das Schreiben raus.
Also das Gericht hat was unrichtiges geschickt, obwohl das Gericht noch gar nichts geschickt hat.
Nicht, daß ich jetzt schlauer wäre als zuvor...